Kobudo
Kobudo heißt wörtlich übersetzt „Alte Kampfkunst“. Heute verstehen wir darunter den Kampfsport mit einfachen Waffen.
Als solche benutzen wir Geräte, die zu früherer Zeit der ländlichen Bevölkerung zur Selbstverteidigung zur Verfügung
standen.
Wir trainieren mit Hanbo (Kurzstock), Bo (Langstock), Tonfa, Kama und Sai. Als Einsteiger lernt man zunächst,
sich mit den beiden Stockarten zu verteidigen. Später kommen die anderen Waffen, von denen man je zwei
gleichzeitig nutzt, hinzu.
Kobudo „funktioniert“ ähnlich wie Karate. Es gibt Grundschule, Katas und Partnerübungen. Die Übungen sind dabei
so gestaltet, daß der Trainierende zunächst für sich die Waffe und ihre Handhabung kennenlernt. Dazu dienen
Grundschule und Kata. Als nächste Stufe folgen abgesprochene Partnerübungen. Für die Fortgeschrittenen
gibt es sogar freies Kämpfen mit gepolsterten Stöcken.
All dies steht unter den ethischen Werten der modernen Kampfkünste. Wir zeigen unseren Respekt
durch die Verbeugung vor dem Partner und üben in den unterschiedlichsten Formen Körperbeherrschung
und Selbstdisziplin. Auf diese Weise sind ganz nebenbei (und das ist wichtig!) Verletzungen so gut
wie ausgeschlossen.
Interessenten sind jederzeit eingeladen, uns und unser Training kennenzulernen. Kurz- und Langstöcke
stehen (begrenzt) für Anfänger zur Verfügung. Trainingszeit ist mittwochs, 17:45 – 18:30.
Da wir uns in dieser Zeit auf das Üben mit den Waffen konzentrieren, ist es sehr empfehlenswert,
parallel eine andere, waffenlose Kampfkunst auszuüben oder zumindest frühere Erfahrungen darin mitzubringen.
Für Jungendliche bietet sich es sich z. B. an, die mittwochs anschließende Karateeinheit von 18:30 – 20:00
zu besuchen.
Fragen ? joerg.hahnenbruch@karate-bad-homburg.de
Link zu unserem Verband: www.kobudo.de